ISS 2024 - Perspektive (2028) ... 2030neu

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bluemchen
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Re: ISS 2024 - Perspektive (2028) ... 2030neu

Beitragvon bluemchen » Mo 10. Aug 2026, 18:00

Neue Antworten 2030

die jetzt langsam folgende Vorstellungen - offensichtlich aus der vernünftigen Zusammenarbeit NASA/Roscosmos ergo Isaacman/Bakanow
(an anderer Stelle schon erwähnt viewtopic.php?f=180&t=2781&p=41213&hilit=50+tausend+Satelliten#p41213 ) - ergeben:

Heute, 10. August, wird vom Leiter des Gagarin-Kosmonautentrainingszentrums, Oleg Kononenko, mitgeteilt, daß die letzte Phase der Deorbitierung
der ISS den Vereinigten Staaten anvertraut wird.
(https://tass.ru/kosmos/27997389)

"Die letzte Phase der Deorbitierung der ISS wird der amerikanischen Seite anvertraut, für die ein spezialisiertes Raumfahrzeug USDV (United States Deorbit Vehicle) gebaut wird, das sich in aktiver Entwicklung befindet.
Organisatorische und technische Arbeiten werden parallel durchgeführt ..., außerdem werden während der Konvergenz zwei russische Progress-Frachtschiffe eingesetzt, um die Ausrichtung der Station zu steuern"
, sagte er.

Diese bevorstehende Mission wird als eine der Bedeutendsten in der Geschichte der Kosmonautik bezeichnet werden.

Jetzt zum Zusammenhang mit dem russischen Teil der ISS:

Zitat: "Gleichzeitig ist geplant, daß im Jahr 2028 das Prichal-Knotenmodul (UM) des russischen Segments der Station zusammen mit dem (zeitl.) nächsten Progress MS-Frachttransport entkoppelt und ein neues universelles Knotenmodul (UUM) der russischen Orbitalstation (ROS) anstelle der UM installiert wird.
Dann wird das Scientific Power Module (SPM) in den Orbit gehen, und im Jahr 2030 werden das UUM, das SPM und das multifunktionale Labormodul "Nauka" wieder abgekoppelt und auf einen eigenständigen Flug (in dieser Bahn) gehen.
Die Errichtung der Nationalstation (ROS) soll dann - mit diesen Grundmodulen beginnend - bis 2034 abgeschlossen sein".
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Re: ISS 2024 - Perspektive (2028) ... 2030neu

Beitragvon EA-Henning » Mo 10. Aug 2026, 22:00

Bin gespannt, ob die Ammies auf den Zug aufspringen.
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Re: ISS 2024 - Perspektive (2028) ... 2030neu

Beitragvon bluemchen » Di 22. Sep 2026, 21:52

Zum letzten Stand der Dinge, heute, nach dem CEO Roskosmos, Dmitri Bakanow,:
"Der Betrieb der ISS wird um zwei Jahre verlängert",
im Wortlaut Tass/Kosmos - "Unsere amerikanischen Kollegen wandten sich an uns – da die ISS heute aus zwei Segmenten besteht, dem russischen und dem amerikanischen – um ihren Betrieb von 2028 bis 2030 zu verlängern. Wir sind zu einem Treffen gegangen und werden die Arbeit der Station um weitere zwei Jahre verlängern".
Er sagte darüber hinaus aber auch, daß
(diese Entscheidung) den Zeitpunkt der Errichtung der russischen Orbitalstation nicht beeinflussen wird.

Dann sollten die Weichen nun so gestellt sein und Klarheit geschaffen
R.
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Re: ISS 2024 - Perspektive (2028) ... 2030neu

Beitragvon EA-Henning » Mi 23. Sep 2026, 10:30

Hab ich so erwartet. Defakto gibt's keinen Ersatz.
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Re: ISS 2024 - Perspektive (2028) ... 2030neu

Beitragvon bluemchen » Mi 23. Sep 2026, 17:20

Also, für mein Verständnis heißt
bluemchen hat geschrieben:... daß (diese Entscheidung) den Zeitpunkt der Errichtung der russischen Orbitalstation nicht beeinflussen wird
, daß die ROS eben nicht auch zwei Jahre später kommt,
sondern trotzdem errichtet wird, wie geplant (diesen "Verlängerungs"Passus wird man dabei schon eingetaktet haben.

Nach IKI, dem Weltraumforschungsinstituts der Russischen Akademie der Wissenschaften, sieht der Zeitplan so aus:
- im Jahr 2028 soll das Prichal-Knotenmodul des russischen Segments der ISS rausgenommen, und an seiner Stelle ein
neues Universalknotenmodul der russischen Orbitalstation (ROS) installiert werden
- dann wird das wissenschaftliche und Energiemodul in den Orbit gehen, und
- im Jahr 2030 wird das multifunktionale Labormodul Nauka abgekoppelt und mit den zwei neuen Modulen auf einen eigenständigen Flug gehen
- die Errichtung der Nationalstation soll bis 2034 abgeschlossen sein.
# # #
R.
( https://tass.ru/kosmos/28105151 vom 12.Sept.)
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